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Archive for the ‘Tagungsbericht’ Category

#blog Didaktik3 Quizze

♯Blog – Didaktik 3 – Quizze Hundert Jahre Quizze – und nichts dazugelernt? Prof. Jörn Loviscach     Kansas Silent Reading Test Kelly, 1915   1×1 der Quizkonsturktion –       Definieren, was man prüfen will –       Aufgabe und Lösung   Einfache Massnahmen zur Erstellung eines Quiz –       kein „none oft the above“ –       keine absurden Antworten –       gewürfelte Reihenfolge –       mehr als eine richtige Antwort –       nicht sofort alle Antworten zeigen   Tests der Verständnistiefe –       ordered Multiple-Choice –       Two-tier MC (stimmt das – Ja oder Nein mit Begründung) –       Schaltungssimulator, Programmierumgebung   Quizze nicht bloss als Prüfungen sondern auch für –       die Konzentration –       das Lernen durch Erinnern und Denken –       das Einüben falscher Antworten als falsch (!) -> dies hilft somit auch dem Lernen des Richtigen –       Einüben von Heuristiken (z.B. rückwärts aufschlüsseln)   Effizientere Quizproduktion? –       nicht nur grafische, sondern auch didaktische Schablonen –       Aufnahme in Echtzeit   Probleme –       Allgemeine Meinung: „Quizze nerven!“ –       Soll man Quizze in Erklär-Videos integrieren? –       Braucht es eine didaktische Engführung? –       Constructive Alignment? -> Destructive Alignment? Die Prüfung bestimmt das Lernen, wenn man also will, dass etwas gelernt wird, muss man dafür sorgen, dass das Thema in der Prüfung kommt.   Diskussion: Was wenn man die Quizze weglässt? Ja dies könnte die Massnahme sein. Die Leute sollten statt Quizze zu machen miteinander den Stoff erarbeiten.   Quizz-Shows – Gedankengang zur Fragestellung; Was wenn man bei „Wer wird Millionär“ ein Tablet benutzen dürfte? Wer kann am schnellsten Googeln?=) Es würde jedenfalls den Fokus auf die Fragestellungen legen.

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#blog Didaktik3 Umgang mit Fehlern

♯Blog Lernen mit Fehlern: Kontrollüberzeugungen bei Fehlfunktionen in kooperativen webbasierten Arbeitsumgebungen Michael Klebl   Hier geht es darum, vom rein affirmativen Denken wegzukommen und zu sehen, was passiert, wenn die Technik in E-Learning Szenarien nicht funktioniert.   Wo gibt es Fehlfunktionen, bzw. wo stecken meist die Probleme? –       Probleme mit Ton –       WYSIWIS- Probleme (What you see is what I see) –       Unterbrechungen   Warum macht eine Untersuchung zu Fehlfunktionen Sinn? –       Extraneous Cognitive Load (Ablenkung vom Lernprozess) –       Akzeptanz –       Support und Service (Ausgangspunkt seiner Untersuchung) –       Lernen über Technik – Mediendidaktik (Technik verschwindet aus dem Bewusstsein, bis sie nicht mehr funktioniert, erst in der Situation des Breakdowns wird uns der Werkzeugcharakter wieder klar)     Wie wird auf Fehlfunktionen reagiert?   Kontrollüberzeugung – bzw. wo liegt das Problem: –       Selbst (internal) –       Technik (external) –       Andere (internal) –       Schicksal (external)   Internal = Menschen sind verantwortlich External = ausserhalb des Verantwortungsbereich von Menschen     Ein zusätzliches Phänomen muss dazu noch beachtet werden, wodurch Probleme gar nicht entstehen würden: Manche Menschen nutzen das Material und die Hilfen zur Vorbereitung nicht.   Kontrollüberzeugungen Menschen mit internalen Kontrollüberzeugungen (ich bin verantwortlich, bzw. Menschen sind verantwortlich für xy) machen es (alles) besser.   –       Gesundheit o   Erholung und Rehabilitation nach einer Krankheit o   Leben mit einer chronischen Krankheit   –       Verkehr o   Weniger Unfälle (?)   –       Technikerweiterte Lernszenarien o   Weniger Störungen im Lernprozess (?) Bei einer Erhebung über den Umgang mit Fehlfunktionen in webbasierten Anwendungen von Fernstudierenden, kam es zu einem klaren Ergebnis: Es besteht kein Zusammenhang zwischen der Häufigkeit der technischen Nutzung und der wahrgenommenen Schwierigkeiten, es wird jedoch ein klarer Zusammenhang zwischen der Kontrollüberzeugung und den wahrgenommenen technischen Schwierigkeiten erkannt.   Ausblick   Kontrollüberzeugungen –       Holzauge sei wachsam o   Menschen sind verschieden o   Erlernte Hilflosigkeit Durch „gut gemeinte Hilfe“, in Lerngruppen –       Bedeutung des Modell-Lernens o   Z.B. Soziale Lerntheorien nach Albert Bandura –       Aber: Kontrollüberzeugungen sind tief verankerte Dispositionen o   Eher allgemeingültig, eher überdauernd  

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#blog Didaktik1 – Einblick in die Diskussion

♯Blog Lernen und Lehren im virtuellen Raum. Herausforderungen, Chancen, Möglichkeiten. Elke Lackner, Michael Kopp Universität Graz, Österreich   Kurzer Überblick über das Paper   Neue Lehr- und Lernmedien –       angepasst und aktuell (man kann statt Buch heute Tablet mitnehmen) –       verfügbar und mobil (man kann mit den Medien lernen und ) –       gestaltbar und medial –       vielfältig –       sozial   Lehr- und Lernformen –       Konstruktivismus –       Konnektivismus –       Seamless Mobile Learning –       Schwarmintelligenz –       MOOCs   Lehr- und Lernkompetenzen –       Medienkompetenz –       Mediengestützte Methodenkompetenz –       Kommunikative Meta-Kompetenz –       Informationskompetenz –       Selbstorganisation   Diskussion – Gedankenanstösse:   Sind Hochschulen auf das Lehren im virtuellen Raum vorbereitet?   Denkanstösse aus der Diskussion   Begriff der Virtualität muss definiert werden   Inhaltliche Diskussion wird vom Medium nicht verändert.   Virtuelle Vermittlung ja – mehr jedoch nicht   Nein wir sind nicht vorbereitet –> Aspekt von Offenheit und Öffnung Der Wechsel kann nicht einfach stattfinden, es braucht mehr dazu.   Hochschulen sind besser vorbereitet dafür, als andere Bereiche/Schulen Wissenschaft bedeutet – kollektiv denken   Entwicklung Buchdruck als Beispiel: Veränderung zulassen!   Frage der Disziplin, des Fachbereichs. Manche Fächer können mit dem virtuellen Raum nichts anfangen. bspw. das Labor, bzw. die Praxis kann nicht ersetzt werden (Zahnarzt – Bohrer) Handlungsorientierte Wissenschaften werden immer auf ihren Praxisbezug bestehen.   Hochschulkultur bleibt bestehen.   Wie bereit sind die Studierenden?   Dozenten an der Uni sind dafür verantwortlich, dass virtuelles Studieren gefördert und unterstützt wird.   Diverse Problemstellungen kommen auf; Bsp. Videoaufzeichnungen = Veröffentlichung oder Publikation von Folien = Frage nach dem Urheberrecht   Dort wo es anfangt interaktiv zu werden, da wird es schwierig.       Wie effektiv sind aktuelle Lehr- / Lernformen für den virtuellen Raum?   Effektiv ja, aber nicht effizient.   Einsatz fordert auf Seite der Studierenden und Lehrenden massiven Aufwand (z.T. auch wegen der gegebenen Infrastruktur).   Diese Frage ist irrelevant.   Unterschiedliche Medien verändern die Effizienz, nicht aber die Effektivität.   Effektiv ja, jedoch Effektivität ist nicht medienabhängig.   Andere Methode = anderes Ziel (Bsp. Vermittlung anderer Kompetenzen)   „Effektiv“ setzt Zielorientierung beim Vorgehen voraus – dies ist nicht immer klar, daher ist es schwierig.   Die Frage ist, wie weit die Hochschulen im Verhältnis zu den Studierenden sind. Hochschulen hinken mit der Entwicklung meist hinterher.   Vorlesungsaufzeichnung; man hat das gleiche Setting und daher ist eine Vorlesung im virtuellen Raum gleich effektiv.       Wie lassen sich Lehr-/Lernkompetenzen an Hochschulen steigern?   Es gibt unterschiedliche Kompetenzen. Facebook Bedienungsfähigkeit lässt beispielsweise nicht darauf schliessen, dass sich jemand im Netz allgemein bewegen kann.   Wenn jemand gut mit einem Computer umgehen kann, bedeutet dies noch nicht, dass diese Person problemlösungsorientiert ist. Wir dürfen nicht mehr nur durch Werkzeuge, sondern müssen durch Problemsettings lernen. Beschreibungen / Manuals, etc. beschreiben Funktionen und keine Problemstellungen.   Medienkompetenz ist zu stark auf das Medium konzentriert, didaktischer Mehrwert ist nicht klar.   Lehrkultur schaffen / Lernkultur schaffen   Austausch der Lehrenden, Angebote zur Weiterbildung   Anreize für Lehrende schaffen: Karriererelevanz, Honorar   Finanzielle Rahmenbedingungen müssten geändert werden, damit Lehrende und Studierende wieder gemeinsam forschen können (inter pares)   Organisationsentwicklung (Politik / Strukturen) -> Gesamtheit im Auge behalten   Studierende haben kaum Anreize sich Lernkompetenzen anzueignen ->   Speziell zu Beginn des Studiums ist man mit schädlichen Lernkompetenzen gut bedient, um im Studium zu bleiben.   Die Systemlogik im Bildungssystem ist exklusiv nicht inklusiv ->   Der Wettbewerb ist so konzipiert, dass viele „vor der Tür“ bleiben sollen.   Lernkultur durch Austausch ->   Settings für Freiwillige (didaktisch Interessierte) zum Austausch: funktioniert jedoch nicht! In USA verbreitet, bei uns Wettbewerbsgedanken, Kontrollangst.   Wenn ein Forschender etwas erschafft und darauf einen Eigentumsanspruch erhebt, dann bleibt die Weiterentwicklung auf der Strecke.

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#blog Didaktik3 Das virtuelle Prüfungszimmer

♯Blog – Didaktik 3 – Das virtuelle Prüfungszimmer   Das virtuelle Prüfungszimmer: Authentische, kompetenzorientierte Online-Prüfungen an der ETH Zürich. Tobias Halbherr   Begriffsklärung Online-Prüfung (an der ETH) –       Sie ist online –       Sie ist summativ (Prüfungen sind immer summativ, sonst spricht man an der ETH nicht von Prüfungen) –       Man erhält ECTS Punkte dafür –       Sie findet unter Aufsicht statt   E-Assessment an der ETH sind entweder online oder offline Prüfungen, bei Online-Prüfungen laufen sie über das Intranet oder das Internet. Erste Pilotprüfungen gab es ab 2007, seit 2010 gehören sie zum regulären Service. Im Frühjahrssemester 2014 gab es ca. 45 Online-Prüfungen mit ca. 5’000 Kandidaten. Online-Prüfungen spielen in der Prüfungskultur an der ETH Zürich somit eine nicht unerhebliche Rolle.   Online-Prüfungen gehören zur Qualitätsorientierten Servicestrategie der ETH, das Ziel war, die Qualität der Prüfungen zu verbessern, wovor keine Kosten und Mühen gescheut wurden.   Die wichtigste Frage im Leben eines Studenten (während einer Vorlesung) ist: „Ist das Teil der Prüfung?“ Durch Prüfungen werden die Kompetenzen der Studierenden gemessen. Prüfungen sollten also valide, zuverlässig und fair sein. Sie haben einen grossen Einfluss auf das studentische Lernen und sollten Lernfortschritte unterstützen und verbessern.   Prüfungsdidaktik an der ETH –       klassische Aufgabenformate –       psychometrische Gütekriterien –       Bloom’sche Taxonomie Wissen, verstehen, Anwendung, Analyse, Evaluation, Synthese –       Lernziele –       Alignment (Prüfungsaufgaben sollten so gut wie möglich mit der Lernsituation und der späteren Anwendung übereinstimmen) –       Kompetenzorientierung –       Authentizität (hat sehr positive Effekte auf die studentische Motivation)   Kommen wir also zur Frage, warum braucht es Online-Prüfungen? Die Antwort kann durch eine Gegenfrage gegeben werden: Wieso sollte man, wenn das Lernen und die Anwendung mit Computer geschehen, eine Prüfung auf dem Papier absolvieren??   Bei Online-Prüfungen werden die Daten der Papierprüfung 1:1 auf den Computer übertragen – Denkweise der Prüfungsstruktur ist also nach wie vor „auf dem Papier“, jedoch transformiert. Das Ziel einer jeder Universität sollten somit Online-Prüfungen sein. Nun kann man dem gegnerischen Aufschrei sogleich die drei Arten von Prüfungsfunktionen entgegenhalten, womit die Online-Prüfungen in verschiedensten Bereichen rechtfertigen:   Drei Arten von Funktionen des Computers in Online-Prüfungen Klassische Aufgabenformate Computer als Werkzeug Simulation (Bsp. Humanmedizin: Computer als Simulationswerkzeug)     Sicherheit bei Online-Prüfungen   Die Maschinen müssen abgesichert werden, damit die Prüfungsaufsicht entlastet werden kann. Obwohl man nie auf eine Prüfungsaufsicht verzichten kann, kann man sich auch nicht alleine auf sie verlassen. Es ist ein äusserst schwieriges Unterfangen, daher müssen die „Spick“ – Versuchungen eliminiert werden.   Zielsetzung Technik –       Absicherung muss stufenweise regulierbar sein –       Zuverlässig, robust –       Einfach in der Handhabe / „vertraut“ (für Studierende) –       Flexibel / einfach anpassbar (Support)   Safe Exam Browser (SEB) –       gratis –       open source –       www.safeexambrowser.org   Der Safe Exam Browser dient der Absicherung des Computers. Im Normalfall ist somit der Prüfungsclient mit dem LMS Server direkt verbunden. Da jedoch der SEB zu „zu viel kann“ musste die ETH eine Lösung entwickeln, um Schwindlern entgegenzuwirken. Somit wurde ein Prüfungssetup mit virtueller Desktop Infrastruktur, SEB und Drittapplikationen entwickelt. Somit ist der physische Prüfungsclient mit einer virtuellen Desktop Infrastruktur und diese dann mit dem LMS Server verbunden.   Die Möglichkeiten zur Aufgabengestaltung sind zahlreich und es gibt verschiedenste Werkzeuge für die Gestaltung authentischer, kompetenzorientierter Online-Prüfungen Handschriftliche Teile können nach wie vor auf Papier gelöst werden –       es können div. Softwares integriert werden –       das Web kann integriert werden –       Beispiel: An der ETH werden zum Teil sogar USB Mikroskope integriert   Alle Open-Book-Prüfungen können durchgeführt werden, da der Zugriff auf Skripts gestattet werden kann und gleichzeitig alle anderen Optionen gesperrt werden können.   Spicker Die Spicker kann man durch die Prüfungsstruktur (einfache Websuche bringt die Antwort nicht) oder durch enorm hohe Kosten für die technischen Hilfeoptionen – welche die Gruppe dieser Studis ausdünnt – eliminieren.  

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#blog Der längerfristige Einfluss von Tablets auf das Studium und die persönliche Lernumgebung Studierender

Blog – Carmen Luzi – zum Vortrag: Der längerfristige Einfluss von Tablets auf das Studium und die persönliche Lernumgebung Studierender Kathrin Galley, Frederic Adler, Kerstin Mayrberger, Universität Augsburg, Deutschland   Die Studierenden sind bereits sehr gut ausgestattet mit technischen Geräten, auch wenn dies nicht zwingend ein Tablet beinhaltet. Smartphones und Laptops/Notebooks sind nach wie vor der Hauptbestandteil technischer Nutzung von Studierenden. Bei einer Umfrage mit 30 Personen darüber, welche Rolle das Tablet im Studium spielt, kam folgendes raus:   10 Personen Ich habe das Tablet in meine persönlichen Abläufe für das Studium integriert. 15 Personen Ich habe das Tablet zum Teil in meine persönlichen Abläufe für das Studium integriert. 5 Personen Ich habe das Tablet nur geringfügig in meine persönlichen Abläufe für das Studium integriert.   Woraus zu schliessen ist, dass eine Mehrheit der Studierenden das Tablet in ihre Arbeit für das Studium integriert haben. Das Tablet kann also einen fixen Platz im Alltag einnehmen. Zudem ist eine klare Steigerung von Studenten, die sich im letzten Jahr ein Tablet angeschafft haben zu verzeichnen.   Worin bestehen die Vor- und Nachteile der Nutzung eines Tablets für Studenten?   Vorteile –       Handlichkeit –       Schnelles Starten –       Texte können angenehm auf dem Tablet gelesen werden (kein Ausdrucken) Nachteile –       Fehlendes mobiles Internet –       Fehlende Applikationen   Die Wichtigkeit von Smartphones in der heutigen Gesellschaft ist nicht zu untergraben, sie spielen eine immer grössere Rolle im geschäftlichen sowie im privaten Bereich. Laptops sind ebenfalls von grosser Bedeutung und viele Studenten sind mit einem Notebook ausgestattet. Trotzdem werden Notizen von Vorlesungen noch hauptsächlich analog mit Block und Schreiber gemacht. Aus der Studie geht hervor, dass die Nutzung des Laptops in klaren Abläufen und zu festen Zeiten passiert. Im Gegensatz dazu wird das Tablet häufig zu ungeplanten Zeiten genutzt.     Abschliessend wurde festgestellt, dass Tablets eine Nische zwischen dem Smartphone und dem Laptop besetzen. Das Telefonieren mit einem Tablet ist (ohne Kopfhörer) kein Genuss und eine Hausarbeit wird lieber auf einem Notebook als auf einem Tablet geschrieben. Der hohe Stellenwert, bzw. Nutzen des Tablets scheint noch weitgehend unbewusst zu sein.   Die Nutzungsweisen veränderten sich auch über einen längeren Zeitraum kaum, wobei die Rahmenbedingungen (z.B. Netzzugang) die Intensität der Implementation in der PLE beeinflussen.     Folgerungen: Bedarf an didaktischen Szenarien mit mobilen Endgeräten, die an die Studium bezogene Lebenswelt der Studierenden anknüpfen. Die derzeitige „Überganssituation“ erfordert es, innovative Szenarien für die akademische Lehre mit mobilen Endgeräten realistischer anzugehen, um einer vorzeitigen Ernüchterung und (medien-) didaktischen Desillusionierung vorzubeugen.   Eventuell nimmt der Unterschied zwischen Laptop und Tablet mit der Zeit ab.  

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#blog Assessment Toolbox

«Toolbox Assessment» – Ein hochschuldidaktischer Service im virtuellen Raum Thomas Tribelhorn, Universität Bern, Zentrum für universitäre Weiterbildung ZUW, Schweiz   Ideen von Lern-Assessment Einfaches Werkzeug für Lehrenden und deren Lehrpraxis   Herr Tribelhorn fragt in die Runde, wie viele unterschiedliche Formen von Lernerfolgskontrollen von den Lehrenden eingesetzt werden. Zwischen 1-5 war die meistgegebene Antwort, 10 verschiedene war bereits eine seltene Antwort und 20 verschiedene Formen von Lernerfolgskontrollen, wurde nur von 1-2 Personen angegeben. Herr Tribelhorn sieht die klare Verbindung zwischen dem enormen Druck dem Lehrpersonen unterstehen, dem grossen Arbeitsaufwand der zu bewältigen ist und dem wenig experimentierfreudigen Kontrollieren des Lernens. „Unter Druck fährt man am liebsten auf der gewohnten Schiene.“   Dieser oben erwähnten Problemstellung möchten Herr Tribelhorn und sein Team entgegenwirken. Sie haben ein „Assessment-Tool“ entwickelt, anhand dessen man durch wenige Eingaben der Prüfungsbedingungen eine breite Auswahl von Vorschlägen zur Überprüfung des Lernstoffes erhält. (Assessment = Learning-Outcome überprüfen.)   Folgender Link führt zum Assessment-Tool: Assessment Toolbox – https://assessment.unibe.ch/     Zudem stellt Herr Tribelhorn die Leitlinien zeitgemässer Hochschullehre vor. Vereinfacht und gekürzt bietet folgende Liste einen Überblick. –       Realisierung –       Reproduktion –       Interpretation –       Anwendung –       Analyse –       Evaluation –       Entwicklung     Das Assessment-Tool sollte auch zu einem Community-Tool werden, worüber sich Lehrpersonen austauschen können. Dadurch kann dieses Tool auch immer weiterentwickelt werden.   An der Mitarbeit interessierte Dozenten sind herzlich eingeladen, sich bei Herrn Thomas Tribelhorn zu melden.  

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#blog: Final Note: And the Best Paper Award goes to….

… Patricia Arnold, Hochschule München, und Swapna Kumar, University of Florida, für ihr Paper „‚Räumchen wechsle dich‘ – Eigenräume und Raumwechsel beim Aufbau einer Online Community of Practice“. Tagungsleiter Klaus Rummler von der PH Zürich dankte allen Helferinnen und Helfern. „Am meisten hat mich gefreut, dass ich gesehen habe, dass ihr so viel Freude hattet“, meinte er in seinem Schlusswort. Danach übergab er an die Tagungsleitung der GMW 2015, die an der LMU München stattfinden wird.

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#blog: Video 2: Habt Mut zum Unperfekten!

„Alles was gekünstelt wirkt, funktioniert nicht bei MOOCS.“ Das sagt Elke Lackner von der Universität Graz in ihrem Beitrag über Videos in (x) MOOCs. Eine Didaktisierung dieser Videos sei notwendig, und zwar im Sinne von: Die Lernvideos müssen authentisch, lebendig, dynamisch und eben auch imperfekt sein. Das bringe die Zuschauerin dazu, weiterzuschauen. Sterilität und Steifheit hingegen führten dazu, dass der Zuschauer aussteige. Viele Studierende kämen in Präsenzveranstaltungen, um zu sehen, wie auch der Professor mal einen Fehler mache, und genauso verhalte es sich bei den Videos. Zusammengefasst lauten ihre Tipps für MOOCs-Videos: Die Videos sollen nicht perfekt sein. Die Videos sollen möglichst kurz sein (wenige Minuten). Lebendigkeit statt Monotonie. Und, ganz wichtig: Nicht vergessen Arbeitsaufträge zu integrieren!  

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#blog: Das Mittelalter ist vorbei..! – Sinnvolle Didaktisierung von Grossveranstaltungen

Wie kann eine Grossveranstaltung sinnvoll didaktisiert werden? Die Antwort, die Prof. Dr. Timo Hoyer, M.A. Fabian Mundt und ihr Team darauf fanden, lautet: Blended Learning. Konkret ging es um die Einführungsveranstaltung in die allgemeine historische Erziehungswissenschaft an der PH Karlsruhe, an der mehrere hundert Studierende teilnehmen. Das Team setzte sich zum Ziel, die mittelalterliche Art einer wöchentlichen frontalen Vorlesung loszuwerden und eine didaktisch sinnvolle Alternative dazu zu finden. Es sollte möglich sein, in kleineren Gruppen zu arbeiten, ohne grossen zusätzlichen Personalaufwand betreiben zu müssen. Das Konzept von Hoyer, Mundt & Co. heisst e:t:p:M. e steht für e-Learning, t für theorie- und textfundiert, p für praxis- und präsenzorientiert und M für Mentorat. Die Doppelpunkte symbolisieren die Verzahnung dieser vier Elemente, die alle gleich wichtig sind. Im Bereich des e-Learnings wird mit einer selbst entwickelten WebApp gearbeitet, auf der die Online-Materialien, v.a. Videos, Skripte und Texte, zur Verfügung gestellt werden. Die Texte werden dabei nicht bloss eingescannt, sondern neu aufgesetzt und mit Fragen versehen, die jeweils in den Mentoraten behandelt werden. Bei den Videos handelt es sich um ca. 30-minütige Online-Vorlesungen, zu denen die Studierenden direkt Notizen gemacht machen können. Das ausgeklügelte System erlaubt es, die Notizen direkt in einm pdf zu exportieren. Bei den Videos wird versucht, sie möglichst neutral, kompakt und zielgerichtet zu halten und auf Bespassung zu verzichten, da sie mehrmals angeschaut werden können sollen. Witze sind ja meist nur beim ersten Mal lustig. Im Bereich der Präsenzveranstaltungen finden wöchentliche Mentoratstreffen mit je zwei Mentoren und ca. 40-50 Studierenden statt, daneben auch FAQ-Vorlesungen. Bei den Mentoren handelt es sich um speziell ausgebildetete Studierende aus höheren Semestern, die durch die Dozierenden supervidiert werden. Hoyer und Mundt konnten berichten, dass die Ausbildungsprogramme für die Mentoren erfreulicherweise auf grossen Anklang stossen und sehr erfolgreich durchgeführt werden.

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#blog: App 2: „Do you know what you audience is thinking?“

Zwei der drei Vorträge in dieser Session stellten Anwendungen vor, die es Dozenten ermöglichen, ihre Vorlesungen interaktiv zu gestalten. Die App, die Martin Ebner von der TU Graz vorstellte, ermöglicht den Studierenden in Echtzeit Rückmeldung zum Tempo, zum Verständnis und zur Stimmung einer Vorlesung zu geben. Die App ist im Moment so gedacht, dass die Rückmeldung kontinuierlich erfolgt, es ist aber theoretisch auch möglich, dass der Dozent an einem bestimmten Punkt der Vorlesung eine Rückmeldung einholen will. Im Sinne von „Do you know what your audience is thinking?“. Diskutiert wurde unter anderem darüber, dass die App selbst nichts darüber aussagt, was denn unverständlich sei. Das müsse in den Hörsaal hineingefragt werden, und da komme meistens bei sehr grossen Veranstaltungen keine Rückmeldung. Eine Lösung könnte deshalb sein, dass in der App auch Wünsche, Fragen oder Hinweise gepostet werden können. Es wurde ausserdem der Hinweis gegeben, dass Studierende auf eine Rückmeldung eine Reaktion erwarten dürfen, was wiederum bedeutet, dass die Dozenten didaktische Interventionsmöglichkeiten kennen müssen. Angeschaut werden kann die Applikation unter: www.understand-your-audience.com Auch das Projekt „Klicker“ der Uni Zürich will mehr Interaktion ermöglichen. Der Dozent kann beispielsweise Multiple-Choice- oder Schätzfragen aufstellen, welche die Studierenden via App beantworten. Das Resultat wird wiederum in Echtzeit ersichtlich. Eine kritische Frage, die diskutiert wurde, war, ob Smartphones in Vorlesungen grundsätzlich eingesetzt werden sollen oder nicht. Besteht nicht die Gefahr, dass die Studierenden daran kleben bleiben? Was soll vermittelt werden: Haben Smartphones im Vorlesungssaal eine Funktion oder sollten sie gar nicht erst ausgepackt werden?

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Source: http://2014.gmw-online.de/category/tagungsbericht/