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Tagungsband zum Lesen, Kommentieren und Downloaden

Der längerfristige Einfluss von Tablets auf das Studium und die persönliche Lernumgebung Studierender

Der vorliegende Beitrag untersucht die Frage, wie sich die Bereitstellung eines Tablets über die Zeit von zwei Jahren auf die persönlichen Lernumgebung Studierender bzw. auf deren Studium auswirkt. In einer explorativen, standardisierten ‚Grundbefragung‘ schätzen gut 30 Studierende eines medienaffinen Studiengangs die Nutzung ihres Medienensembles ein, nachdem sie ein Tablet zwei bis zweieinhalb Jahre für Studium und Freizeit gleichermaßen genutzt haben. Die zentrale Frage ist dabei, welche Rolle ein Tablet für die Befragten und ihre Arbeitsabläufe im weiten Kontext Studium tatsächlich spielt. Neben der allgemeinen positiven Beurteilung durch die Studierenden zeigen sich in der konkreten Nutzung deutliche Einschränkungen auf deren Seite. Die Ergebnisse sind aufschlussreich hinsichtlich der aktuellen Medienverwendung Studierender sowie für die Gestaltung von Lehr- und Lernprozessen mit digitalen Medien und besonders mit mobilen Endgeräten.

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Von Infrastrukturen zu Möglichkeitsräumen

Onlineumgebungen spielen seit dem Aufkommen des WWW und des Web 2.0 eine zunehmend wichtige Rolle für die Wissensarbeit – sei es als institutionelles Lernmanagementsystem (LMS), als Persönliche Lernumgebung (PLE) oder als Virtuelle Forschungsumgebung (VFU). In allen diesen Fällen werden virtuelle Räume gestaltet, zur Unterstützung der Nutzenden in ihrer persönlichen wie gemeinsamen Arbeit mit Wissensbeständen. Und immer stellt sich die Frage: Wie muss die Onlineumgebung gestaltet sein, um effizientes, kollaboratives Arbeiten zu ermöglichen, anzuregen und zu fördern? Der vorliegende Beitrag geht dieser Frage am Beispiel virtueller Forschungsumgebungen nach. Vor dem theoretischen Hintergrund der Unterscheidung von „room“ und „space“ (Sesink, 2007) werden empirische Ergebnisse zu Anforderungen an virtuelle Forschungsumgebungen präsentiert und dargestellt, welche Lehren sich allgemein für die Gestaltung von Onlineumgebungen für die Wissensarbeit ziehen lassen.

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Forschungsorientiertes Lehren und Lernen mit Hilfe einer Forschungscommunity

Die Forschungscommunity ist eine dynamische Lern- und Informationsplattform rund um das Thema Forschung in der Medienpädagogik, die in den folgenden Semestern aufgebaut wird und forschendes Lernen ermöglichen soll. Abhängig von den Entwicklungen in Wissenschaft und Forschung sowie den Erfahrungen der Studierenden und Lehrenden wird sie hinsichtlich Aufbau und Inhalt sukzessive angepasst. Damit soll eine nachhaltige forschungsbezogene Lehre im Bereich der Medienpädagogik ermöglicht werden.

Langfristig dient die Community als Informations- und Arbeitsplattform für nachfolgende Semester und kann Ideen für Anschlussprojekte liefern. In diesem Sinne dient sie als permanenter Open Online Course (OOC).

Diese Plattform wird sich aus verschiedenen Bereichen zusammensetzen: Literatur­datenbank, Sammlung von Abschlussarbeiten, Hinweise zu externen Forschungs­projekten, Studien und Tagungen, Teilbereichen für die forschungsbezogene Lehre sowie eines Angebotsbereiches für externe Unternehmen und Institutionen, die Abschlussarbeitsthemen anbieten.

Die Einrichtung dieser Forschungscommunity wird in den Jahren 2014 und 2015 vom Gutenberg Lehrkolleg (GLK)1 der Johannes Gutenberg-Universität Mainz im Rahmen der Förderung von innovativen Lehrprojekten finanziell unterstützt.

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Maker Spaces in Schulen: Ein Raum für Innovation

In diesem Paper zeigen wir die Entwicklung von den Personal Computern, die unser Leben komplett verändert haben, über die Personal Robots, die in den Schulunterricht Einzug halten, bis zur Open-Hardware-Bewegung, initiiert vor 10 Jahren mit prominenten Projekten wie Arduino. Gleichzeitig ist die Maker-Bewegung mit ihren digitalen Fabrikationstechnologien aufgekommen. Der Kreativität bleiben keine technologischen Grenzen mehr gesetzt. Alles ist machbar. In einem Maker Space treffen traditionelle Werkstattgeräte wie Holz- und Metallverarbeitungswerkzeuge, Nähmaschinen, Lötstationen auf moderne Geräte wie 3D-Drucker, CNC-Maschinen und Laser-Cutter. Wir zeigen die neuen Trends der Maker Spaces und diskutieren ihr Potenzial für die Schulen.

Posted in 3. Lernräume gezielt gestalten: Perspektiven von Hochschul- und Mediendidaktik, Hands-on Session | 2 Comments »

Auf dem Weg zu einer Theorie des Blended Learning

Nachdem vor ungefähr einem halben Jahrzehnt eine intensive Forschungstätig­keit zu den theoretischen Grundlagen des Blended Learning ausgemacht werden konnte, finden sich zwar weiterhin viele Artikel zu Anwendungskontexten, jedoch nur wenige, die sich explizit der Theoriebildung widmen. Gerade weil die Verbreitung von Blended Learning steigt und die Anwendungskontexte sich ausdifferenzieren, erscheint eine solche dringend notwendig. Diesem Desiderat versucht der vorliegende Artikel nachzukommen, indem er vier Modelle analysiert und ihre Stärken und Schwächen einander gegenüberstellt. Auf der Grundlage der Analyse können Gesichtspunkte benannt werden, die bei der Fortentwicklung von Modellen zum Blended Learning berücksichtigt werden sollten.

Posted in 3.1 Überlegungen und Modelle aktueller Hochschul- und Mediendidaktik, Paper | 2 Comments »

Lebendiges Lernen gestalten

Der nachfolgende Beitrag diskutiert die von Christopher Alexander in seinem vierbändigem Opus Magnum „The Nature of Order“ beschriebenen Lebens­eigenschaften auf ihre Anwendbarkeit in der Didaktik. Die AutorInnen gehen dabei davon aus, dass die von Alexander ausgearbeiteten Prinzipien räumlicher Strukturmuster in der Didaktik adäquat durch Prinzipien zeit­licher Strukturmuster übersetzt werden können. Was bei Alexander geometrische Strukturmuster („Zentren“) darstellen, interpretieren wir für die Pädagogik als didaktische Verlaufsprinzipien; seine räumliche Anordnung von Objekten wird bei uns eine zeitliche Gestaltung des Unterrichtsverlaufs. So können die 15 räumlich definierten Lebenseigenschaften von Alexander als didaktische Entwurfsmuster für lebendiges Lernen bzw. Unterricht genutzt werden.

Posted in 3.1 Überlegungen und Modelle aktueller Hochschul- und Mediendidaktik, Paper | 13 Comments »

Lernen und Lehren im virtuellen Raum

Der Beitrag zeigt die Ambivalenz von Auflösung des physischen Lernraumes und Bindung an den virtuellen Raum auf und veranschaulicht dabei die Kon­sequenzen für den Konzeptionsprozess der Lehrenden und den Lernprozess der Studierenden. Die Interaktion und gemeinsame Wissenskonstruktion unter den Lernenden nimmt im virtuellen Raum eine große Bedeutung ein, die Instruktion durch die Lehrpersonen steht nicht mehr im Mittelpunkt. Für beide Seiten bedeutet dies, mit neuen Lernmedien, Lernformen und geforderten Kompetenzen konfrontiert zu sein. Es gilt, mit den Freiheiten und Möglichkeiten des virtuellen Raumes und dessen Implikationen umzugehen. Im Beitrag werden einzelne zentrale Aspekte des Themas Lernen und Lehren im virtuellen Raum in einer Abwägung des Möglichen und Machbaren aus Sicht der universitären Praxis diskutiert und diese Aspekte den geforderten und geförderten Kompetenzen auf Seiten der Lehrenden und Lernenden gegenübergestellt.

Posted in 3.1 Überlegungen und Modelle aktueller Hochschul- und Mediendidaktik, flipped conference | 2 Comments »

Dokumentations- und Austauschräume

Studierende an Pädagogischen Hochschulen verbringen einen wichtigen Teil ihrer Ausbildung zur Lehrperson in der berufspraktischen Ausbildung im Schulfeld. Damit die Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren sowie der Austausch mit anderen Studierenden während der dezentral organisierten Praktikumsphasen aufrechterhalten werden können, sind neue Austausch­plattformen gefragt. Die Pädagogische Hochschule Zürich betrat in diesem Zusammenhang Neuland und startete ein Projekt, bei dem Blogs als multi­modale Kommunikationsumgebungen mit definierbaren Zugriffsrechten und Kommentarfunktionen für neue Formen von kollaborativem Lernen eingesetzt wurden. Der Beitrag stellt ein Projekt vor, bei dem 45 Studierende und vier Mentoren während drei Wochen Blogs als Dokumentations- und Austauschräume nutzten, mit dem Ziel, mögliche Szenarien für den Einsatz von Blogs in der berufspraktischen Ausbildung zu erkunden. Weiter werden die Ergebnisse einer explorativen Studie präsentiert, die die Erfahrungen und Einschätzungen der Studierenden zum Nutzen und der Nützlichkeit des Blogs für dieses Praktikum zeigen.

Posted in 3.2 Formen und Ausprägungen aktueller Hochschul- und Mediendidaktik, Paper | 3 Comments »

Hundert Jahre Quizze – und nichts dazugelernt?

In Online-Kursen feiern kurze, automatisierte Lernstandskontrollen („Quizze“) in Form von Multiple-Choice-Tests und Freitexteingaben eine Renaissance. Allerdings werden automatisierte Tests oft zu naiv eingesetzt und bleiben damit hinter ihren Möglichkeiten zurück. Dieser Beitrag ist ein Plädoyer für intelligentere Formen. Er benennt in der Praxis zu wenig beachtete Arbeiten zum klassischen Einsatz von automatisierten Tests als formative Assessments, zeigt aber vor allem neuere Arbeiten und neue Ideen auf, wie automatisierte Tests nicht nur Lernstandskontrollen sein können, sondern direkte Lerneffekte besitzen. Außerdem diskutiert er die schlanke Produktion von Quizzen.

Posted in 3.2 Formen und Ausprägungen aktueller Hochschul- und Mediendidaktik, Visionen & Konzepte | 2 Comments »

„Toolbox Assessment“ – ein hochschuldidaktischer Service im virtuellen Raum

Zeitgemäße Hochschullehre verlangt nach zeitgemäßen Prüfungsformen. Mit „Assessment“, wie es hier verstanden wird, ist jedoch nicht nur die abschließende Lernerfolgskontrolle gemeint. Im Ideal der kompetenzorientierten Hoch­schul­lehre erhalten die Studierenden auch auf dem Weg zur angestrebten Hand­lungskompetenz immer wieder Gelegenheit zur Standortbestimmung. Eine Benotung ist dabei nicht zwingend, informierendes Feedback jedoch schon. Mit der „Toolbox Assessment“1 erhalten Lehrende dazu nun ein attraktives Hilfsmittel buchstäblich in die Hand.

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