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#blog Didaktik3 Das virtuelle Prüfungszimmer

1 Leave a comment on paragraph 1 0 ♯Blog – Didaktik 3 – Das virtuelle Prüfungszimmer

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3 Leave a comment on paragraph 3 0 Das virtuelle Prüfungszimmer: Authentische, kompetenzorientierte Online-Prüfungen an der ETH Zürich.

4 Leave a comment on paragraph 4 0 Tobias Halbherr

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6 Leave a comment on paragraph 6 0 Begriffsklärung Online-Prüfung (an der ETH)

7 Leave a comment on paragraph 7 0 –       Sie ist online

8 Leave a comment on paragraph 8 0 –       Sie ist summativ (Prüfungen sind immer summativ, sonst spricht man an der ETH nicht von Prüfungen)

9 Leave a comment on paragraph 9 0 –       Man erhält ECTS Punkte dafür

10 Leave a comment on paragraph 10 0 –       Sie findet unter Aufsicht statt

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12 Leave a comment on paragraph 12 0 E-Assessment an der ETH sind entweder online oder offline Prüfungen, bei Online-Prüfungen laufen sie über das Intranet oder das Internet. Erste Pilotprüfungen gab es ab 2007, seit 2010 gehören sie zum regulären Service. Im Frühjahrssemester 2014 gab es ca. 45 Online-Prüfungen mit ca. 5’000 Kandidaten. Online-Prüfungen spielen in der Prüfungskultur an der ETH Zürich somit eine nicht unerhebliche Rolle.

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14 Leave a comment on paragraph 14 0 Online-Prüfungen gehören zur Qualitätsorientierten Servicestrategie der ETH, das Ziel war, die Qualität der Prüfungen zu verbessern, wovor keine Kosten und Mühen gescheut wurden.

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16 Leave a comment on paragraph 16 0 Die wichtigste Frage im Leben eines Studenten (während einer Vorlesung) ist: „Ist das Teil der Prüfung?“ Durch Prüfungen werden die Kompetenzen der Studierenden gemessen. Prüfungen sollten also valide, zuverlässig und fair sein. Sie haben einen grossen Einfluss auf das studentische Lernen und sollten Lernfortschritte unterstützen und verbessern.

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18 Leave a comment on paragraph 18 0 Prüfungsdidaktik an der ETH

19 Leave a comment on paragraph 19 0 –       klassische Aufgabenformate

20 Leave a comment on paragraph 20 0 –       psychometrische Gütekriterien

21 Leave a comment on paragraph 21 0 –       Bloom’sche Taxonomie

22 Leave a comment on paragraph 22 0 Wissen, verstehen, Anwendung, Analyse, Evaluation, Synthese

23 Leave a comment on paragraph 23 0 –       Lernziele

24 Leave a comment on paragraph 24 0 –       Alignment (Prüfungsaufgaben sollten so gut wie möglich mit der Lernsituation und der späteren Anwendung übereinstimmen)

25 Leave a comment on paragraph 25 0 –       Kompetenzorientierung

26 Leave a comment on paragraph 26 0 –       Authentizität (hat sehr positive Effekte auf die studentische Motivation)

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28 Leave a comment on paragraph 28 0 Kommen wir also zur Frage, warum braucht es Online-Prüfungen? Die Antwort kann durch eine Gegenfrage gegeben werden: Wieso sollte man, wenn das Lernen und die Anwendung mit Computer geschehen, eine Prüfung auf dem Papier absolvieren??

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30 Leave a comment on paragraph 30 0 Bei Online-Prüfungen werden die Daten der Papierprüfung 1:1 auf den Computer übertragen – Denkweise der Prüfungsstruktur ist also nach wie vor „auf dem Papier“, jedoch transformiert. Das Ziel einer jeder Universität sollten somit Online-Prüfungen sein. Nun kann man dem gegnerischen Aufschrei sogleich die drei Arten von Prüfungsfunktionen entgegenhalten, womit die Online-Prüfungen in verschiedensten Bereichen rechtfertigen:

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32 Leave a comment on paragraph 32 0 Drei Arten von Funktionen des Computers in Online-Prüfungen

  1. 33 Leave a comment on paragraph 33 0
  2. Klassische Aufgabenformate
  3. Computer als Werkzeug
  4. Simulation (Bsp. Humanmedizin: Computer als Simulationswerkzeug)

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36 Leave a comment on paragraph 36 0 Sicherheit bei Online-Prüfungen

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38 Leave a comment on paragraph 38 0 Die Maschinen müssen abgesichert werden, damit die Prüfungsaufsicht entlastet werden kann. Obwohl man nie auf eine Prüfungsaufsicht verzichten kann, kann man sich auch nicht alleine auf sie verlassen. Es ist ein äusserst schwieriges Unterfangen, daher müssen die „Spick“ – Versuchungen eliminiert werden.

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40 Leave a comment on paragraph 40 0 Zielsetzung Technik

41 Leave a comment on paragraph 41 0 –       Absicherung muss stufenweise regulierbar sein

42 Leave a comment on paragraph 42 0 –       Zuverlässig, robust

43 Leave a comment on paragraph 43 0 –       Einfach in der Handhabe / „vertraut“ (für Studierende)

44 Leave a comment on paragraph 44 0 –       Flexibel / einfach anpassbar (Support)

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46 Leave a comment on paragraph 46 0 Safe Exam Browser (SEB)

47 Leave a comment on paragraph 47 0 –       gratis

48 Leave a comment on paragraph 48 0 –       open source

49 Leave a comment on paragraph 49 0 –       www.safeexambrowser.org

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51 Leave a comment on paragraph 51 0 Der Safe Exam Browser dient der Absicherung des Computers. Im Normalfall ist somit der Prüfungsclient mit dem LMS Server direkt verbunden. Da jedoch der SEB zu „zu viel kann“ musste die ETH eine Lösung entwickeln, um Schwindlern entgegenzuwirken. Somit wurde ein Prüfungssetup mit virtueller Desktop Infrastruktur, SEB und Drittapplikationen entwickelt. Somit ist der physische Prüfungsclient mit einer virtuellen Desktop Infrastruktur und diese dann mit dem LMS Server verbunden.

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53 Leave a comment on paragraph 53 0 Die Möglichkeiten zur Aufgabengestaltung sind zahlreich und es gibt verschiedenste Werkzeuge für die Gestaltung authentischer, kompetenzorientierter Online-Prüfungen

54 Leave a comment on paragraph 54 0 Handschriftliche Teile können nach wie vor auf Papier gelöst werden

55 Leave a comment on paragraph 55 0 –       es können div. Softwares integriert werden

56 Leave a comment on paragraph 56 0 –       das Web kann integriert werden

57 Leave a comment on paragraph 57 0 –       Beispiel: An der ETH werden zum Teil sogar USB Mikroskope integriert

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59 Leave a comment on paragraph 59 0 Alle Open-Book-Prüfungen können durchgeführt werden, da der Zugriff auf Skripts gestattet werden kann und gleichzeitig alle anderen Optionen gesperrt werden können.

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61 Leave a comment on paragraph 61 0 Spicker

62 Leave a comment on paragraph 62 0 Die Spicker kann man durch die Prüfungsstruktur (einfache Websuche bringt die Antwort nicht) oder durch enorm hohe Kosten für die technischen Hilfeoptionen – welche die Gruppe dieser Studis ausdünnt – eliminieren.

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Source: http://2014.gmw-online.de/blog-didaktik3-das-virtuelle-pruefungszimmer/