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E-Learning an der Ethiopian Civil Service University

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Daphne Scholzen
Mögliche Entwicklungen und Konzepte (Visionen & Konzepte)

Zusammenfassung

1 Leave a comment on paragraph 1 0 Die Ethiopian Civil Service University (ECSU) hat erste Erfahrungen mit Blended Learning und FlipTeaching gesammelt und möchte ihr E-Learning-Angebot zukünftig ausbauen. Vor allem vor dem Hintergrund von vorhandener Bildung und Erfahrung der Teilnehmer im Umgang mit Computertechnik stellt sich die Frage nach E-Learning-Konzepten und erfolgreichen Aktivierungs­möglichkeiten.

1   Lokale Bedingungen der Bildung in Äthiopien

2 Leave a comment on paragraph 2 0 Im Osten Afrikas befindet sich der Binnenstaat Äthiopien mit knapp 80 Mil­lionen Einwohnern. Nur 16Prozent dieser Menschen leben in Städten, das Land ist agrargeprägt und belegt auf dem Human Development Index Platz173 von 187.

3 Leave a comment on paragraph 3 0 Äthiopien verfügt über traditionelle Kirchenschulbildung, welche lange Zeit die einzige Möglichkeit darstellte, in abgelegenen Gegenden die Grundfertigkeiten in Lesen und Schreiben zu erlernen. Inzwischen erfüllt Kirchenschulbildung vor allem den Zweck, für den kirchlichen Dienst Kleriker auszubilden. Mit internationaler Hilfe gelang es der Regierung in den letzten Jahren, das Bildungssystem deutlich zu verbessern. Mehr als 90Prozent der Kinder beginnen die Grundschule, auch wenn nur rund 50Prozent diese primäre Bildung abschließen. Das äthiopische Bildungssystem sieht vor, dass in den ersten zehn Schuljahren die Allgemeinbildung erfolgt. Anschließend wird differenziert in zwei berufsvorbereitende sowie zwei hochschulvorbereitende Schuljahre. Eine sekundäre Ausbildung erhalten knapp 40Prozent, darauf aufbauend studieren circa sieben Prozent.

4 Leave a comment on paragraph 4 0 Nach der Neugründung von 15Universitäten in den letzten Jahren verfügt Äthiopien nun über rund 30Universitäten. Angestrebt sind jährlich 110.000neue Studenten, 10.000Masterabsolventen sowie 2.000Promotionen. Dieser rasante Zuwachs belastet die Ausbildungsqualität und führt zu einem Dozentenmangel (Fischer et al., 2014).

5 Leave a comment on paragraph 5 0 Die traditionelle Schulbildung fand nicht nur in Äthiopien stets in begrenzten Räumen mit physisch anwesenden Lehrern und Schülern statt. Diese Praxis ist immer noch weltweit üblich, allerdings hat sich in den meisten Industrieländern in den letzten Jahrzehnten die Bildungsvermittlung verändert. In einer technologisch fortgeschrittenen Welt wird der klassische Frontalunterricht seltener und das Internet und damit einhergehende E-Learning-Möglichkeiten gewinnen zunehmend an Bedeutung.

6 Leave a comment on paragraph 6 0 Derzeit kann jedoch noch nicht jeder von diesen Vorteilen profitieren, da in afrikanischen Ländern der Zugang zu Informations- und Kommunikationstechnik überwiegend nur in den größten Städten möglich ist (Afemann, 2002). Im Jahr 2013 wurde afrikaweit eine Studie zum Thema E-Learning durchgeführt. Laut dieser (Isaac, Hollow, Akoh & Harper-Merrett, 2013) ist der durchschnittliche befragte Nutzer männlich, hat einen tertiären Abschluss, arbeitet im Hochschulsektor und für eine Regierungsorganisation in Afrika.

7 Leave a comment on paragraph 7 0 Ein weiterer Schwerpunkt der Bildungsreformen ist die Ausbildung von Beamten des öffentlichen Dienstes. Da nur rund 20Prozent der Beamten eine Hochschulausbildung besaßen, wurde die Ethiopian Civil Service University (ECSU) gegründet. Diese hat bereits stark dazu beigetragen, die Fähigkeiten des öffentlichen Dienstes sowohl in der Präsenzlehre als auch im Fernunterricht auszubauen. Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Wissenschaftler und des Verwaltungspersonals sollen verbessert werden, die Infrastruktur und die Einrichtungen der Universität sollen für mehr Effektivität und Effizienz aufgerüstet werden (Ethiopian Civil Service University, 2011).

2   Mediale Lösungen für die äthiopische (E-)Universität

8 Leave a comment on paragraph 8 0 Entsprechend ihrem Bestreben, Bildung im öffentlichen Dienst voranzutreiben, fördert die äthiopische Regierung E-Learning an der Ethiopian Civil Service University (ECSU).

9 Leave a comment on paragraph 9 0 E-Learning kann unterschiedlich gestaltet und genutzt werden. So gibt es beispielsweise die Unterscheidung von Teil- und vollvirtuellem E-Learning (Döring, 2002). Andere differenzieren stärker und aus einer anderen Perspektive in selbstorganisiertes E-Learning, kollaboratives E-Learning oder live E-Learning (Bruns & Gajewski, 2002).

10 Leave a comment on paragraph 10 0 Ein teilvirtuelles Hybridmodell aus der didaktisch sinnvollen Verbindung von klassischer Präsenzlehre und E-Learning scheint im sogenannten Blended Learning eine praktikable Lösung für den äthiopischen Kontext zu sein. Reine Präsenzlehre schränkt die Teilnahme stark ein, da sie räumlich und zeitlich gebunden ist. Als Hauptvorteile für das E-Learning werden meistens die Orts- und Zeitunabhängigkeit für alle Beteiligten angeführt, ein Problem hierbei ist jedoch das Selbst- und Zeitmanagement sowie fehlender persönlicher Kontakt und Austausch. Durch die Kombination der Vorteile aus beiden Lehrformen können Studierende digitale Lerninhalte flexibel und nach Bedarf abrufen, Lernort und -zeit selbst bestimmen, eine Online-Lern-Community bilden und von der Textorientierung dieser asynchronen Kommunikation profitieren (Haug, Schmidt, Thillosen & Wedekind, 2012) (Heather & Horn, 2012) (Sauter, Sauter & Bender, 2004).

11 Leave a comment on paragraph 11 0 Eine Variante des Blended Learnings vertauscht die Phasen des meist passiven Rezipierens in der Präsenzphase und der Interaktion in der Onlinephase. In diesem sogenannten FlipTeaching – auch bekannt als Flipped- oder Inverted Classroom – erarbeiten sich die Teilnehmer selbständig die Lerninhalte und interagieren während der Präsenzphase. Das Konzept des herkömmlichen Schulunterrichts wird umgedreht, also „geflipped(Haug, Schmidt, Thillosen & Wedekind, 2012).

12 Leave a comment on paragraph 12 0 Bei einer klassischen Präsenzveranstaltung führt heterogenes Vorwissen der Teil­nehmer häufig zu Über- oder Unterforderung, die Aufmerksamkeit sinkt im Laufe der Veranstaltung deutlich ab, im anschließenden Üben können Ver­ständnisprobleme nicht alleine gelöst werden. Durch die umgekehrte Konzeption von Präsenzlehre und individuellen Lernaktivitäten des FlipTeachings sollen diese Probleme bewältigt werden. In der Onlinephase können die Studierenden sich die Inhalte flexibel, im eigenen Lerntempo und mit eigenen Lernstrategien aneignen. Durch Auslagerung des Inputs wird Freiraum geschaffen und die Präsenzzeit kann stärker für Aufgaben, Interaktionen, Fragen und Ähnliches genutzt werden (Ebner & Schön, 2010).

13 Leave a comment on paragraph 13 0 Ein weiterer Vorteil des FlipTeachings ist die Reproduzierbarkeit der Lerninhalte (Debela, 2014), sie sind verfügbar und müssen nicht erneut vorgetragen werden und in der Präsenzveranstaltung können nichtverstandene Inhalte problemlos kurz aufgerufen und erklärt werden (Haug, Schmidt, Thillosen & Wedekind, 2012).

14 Leave a comment on paragraph 14 0 Vor dem Hintergrund unterschiedlicher technischer Ausstattung und Erfahrung der einzelnen Teilnehmer an der ECSU ist FlipTeaching ideal geeignet, um lernerzentriert auf die einzelnen Teilnehmer einzugehen und in der Präsenzphase technische sowie thematische Fragestellungen zu klären. Im virtuellen Teil erlernen und vertiefen die Teilnehmer nebenbei und in Peer-Gruppen den selbständigen Umgang mit Computern und die Qualitätszeit zwischen Lehrenden und Studierenden wird gesteigert.

15 Leave a comment on paragraph 15 0 Am E-Learning-Horizont zeichnet sich für die ECSU eine aktuelle Entwicklung des E-Learnings in Form von MOOCs ab. Diese Kurse haben keine formalen Teilnehmerbeschränkungen wie etwa Numerus Clausus, sind kostenlos und rein webbasiert. Hierbei gibt es grundlegend zwei Versionen: cMOOCs betonen die Vernetzung der Teilnehmer und Informationen sowie das Entwickeln eigener Beiträge zum Kursthema, während xMOOCs ähnlich einer Vorlesung durch strukturierte Lerninhalte führen und regelmäßige Wissensabfragen und Prüfungen enthalten, die schließlich zur Zertifizierung führen. Voraussetzung für die erfolgreiche Bewältigung von MOOCs ist selbstorganisiertes Lernen, Internetkenntnisse und der Zugang zu und Umgang mit Social Media.

16 Leave a comment on paragraph 16 0 In Anlehnung an FlipTeaching verbinden die eher unbekannten Blended MOOCs, kurz bMOOCs, Präsenzveranstaltungen mit einem geschlossenen Teilnehmerkreis mit einem offenen, virtuellen Umfeld. Eine kleinere Version der MOOCs sind die „small OOCs“, seminarähnlich konzipierte offene Onlinekurse mit maximal 150 Teilnehmern (Haug, Schmidt, Thillosen & Wedekind, 2012).

2.1   Aktivierendes E-Learning

17 Leave a comment on paragraph 17 0 Die meisten E-Learning-Angebote setzen selbständiges und selbstdiszipliniertes Lernen und Arbeiten voraus. Bereits in den 1960er Jahre reifte der konstruktivistische Ansatz, dass die meisten Lerngruppen zu heterogen sind, um synchron Wissen zu rezipieren. So wurde zunehmend das Augenmerk auf individuelle Lernerfahrungen und -aktivitäten gelenkt. Hilfreich für die Motivation sowie wichtig für eine effektive Wissensvermittlung ist die Aktivierung der Teilnehmer. Bezogen auf E-Learning können die unbekannte Materie, daraus resultierende Misserfolge, kaum Feedback und mangelnde Anerkennung eine negative Wirkung auf die Motivation und Bereitschaft zur Auseinandersetzung haben.

18 Leave a comment on paragraph 18 0 Lernaktivitäten lassen sich unterscheiden in aktiv, konstruktiv und interaktiv (Chi, 2009). Aktives Lernen soll vorhandenes Wissen aktivieren, mit neuem verknüpfen und damit festigen. Eine klare Abgrenzung zu passivem Lernen gibt es nicht, denn es ist umstritten, ob Auswendiglernen und die Auseinandersetzung damit wirklich passiv ist, oder ob das Rezipieren ohne Reflexion beispielsweise während einer Vorlesung schon als aktiv gilt, weil das Gehirn die Informationen aufnimmt.

19 Leave a comment on paragraph 19 0 Konstruktive Aktivitäten lassen die Lernenden entdecken, vergleichen, ihr Wissen erleben, vertiefen, verfeinern und strukturieren (Chi, 2009). Durch Selbst­instruktion generieren die Studierenden eigene Erklärungen und erkennen, welche Informationen ihnen noch fehlen oder was sie nicht verstehen (Chi, Bassok, Lewis, Reimann & Glaser, 1989). FlipTeaching-Angebote nutzen diese Form als Ergänzung zur Vertiefung der bereitgestellten Ressourcen. Bei selbsterarbeitetem Wissen entsteht seltener der fälschliche Eindruck, etwas wäre verstanden worden. In den Präsenzphasen können dann die wahrgenommenen Verständnislücken geschlossen werden. An der ECSU erfolgt die Aktivierung der Lernenden in den virtuellen Modulen beispielsweise mit Hilfe kleiner Quizze und Übungen.

20 Leave a comment on paragraph 20 0 Interaktives Lernen findet meist durch reziproke Dialoge statt, an der ECSU beispielsweise im intensiven Peergruppenlernen. Anders als bei statischen Texten vertiefen hierbei aufeinander bezügliche Sequenzen den Lerninhalt (Chi, 2009). Ein seichtes Gespräch ohne diese bestimmten Muster kann jedoch nicht als interaktiv bezeichnet werden, auch wenn mehrere Personen beteiligt sind. Im Blended-Learning-Kontext können interaktive Dialoge schriftlich in Communities geführt werden und so eine noch stärkere Auseinandersetzung mit dem Thema bewirken. Anschließend bleiben diese verschriftlichten Gedanken verfügbar.

2.2   Umsetzung an der Ethiopian Civil Service University

21 Leave a comment on paragraph 21 0 Die ECSU hat bereits erste Erfahrungen im Umgang mit E-Learning als Unterstützung der Präsenzlehre gemacht. Ihr E-Learning-Programm besteht aus fünf Bausteinen:

22 Leave a comment on paragraph 22 0 Als erstes ist eine solide Strategie für die Implementierung von E-Learning wichtig und um Normen und Regularien innerhalb der formalen Bildung zu gewährleisten.

23 Leave a comment on paragraph 23 0 Es folgt das Kompetenzzentrum für neue Medien an der ECSU, das Develop­ment Learning Center (DLC). Experten sind dort zuständig für den Aufbau des E-Learnings und sorgen für das technische Equipment, die verschiedenen Systeme und die Dienstleistungen.

24 Leave a comment on paragraph 24 0 E-Learning-Systeme gewährleisten die Benutzerregistrierung und Verwaltung, das Modulmanagement und die digitale Umsetzung sowie die Bereitstellung von standardisierten E-Learning-Elementen wie Downloads, Videos, Quizze für Lehrende und Lernende.

25 Leave a comment on paragraph 25 0 Der vierte Baustein sind E-Learning-Pilotprojekte an der ECSU, die bereits mögliche Wege gezeigt haben, wie Blended Learning und FlipTeaching. Nun nutzt das DLC noch komplexere didaktische Konzepte zur Entwicklung des E-Learning-Angebotes.

26 Leave a comment on paragraph 26 0 Das E-Learning-Training für Lehrende der ECSU rundet die Aufgaben des DLC ab.

27 Leave a comment on paragraph 27 0 Diese fünf Bausteine wurden weitestgehend umgesetzt, sodass nun die nächsten Schritte folgen, um ein Vorbild für E-Learning an äthiopischen Universitäten zu werden. Das E-Learning-Konzept und Angebot soll standardisiert und skalierbar werden und Zugang für mehr Teilnehmer bieten.

3   Ausblick E-Learning in Äthiopien

28 Leave a comment on paragraph 28 0 Momentan wird E-Learning als große Chance für Entwicklungsländer gesehen, um auch an abgelegenen Orten preisgünstig exzellente Lehre anbieten zu können. Zukünftig könnte die Ethiopian Civil Service University vielleicht auch smOOCs oder sogar ganze Studiengänge virtuell anbieten und außerdem so die Beamten berufsbegleitend fortbilden.

29 Leave a comment on paragraph 29 0 Bei der Implementierung von Neuerungen im E-Learning für Schwellen­länder oder Entwicklungsländer taucht immer wieder die Kritik des Bildungs­kolonialismus auf. Ziel der ECSU ist es jedoch, eigenes Personal auszubilden, um langfristig selbständig E-Learning in seiner Vielfalt speziell auf den äthiopischen Kontext zugeschnitten durchführen zu können.

Literatur

30 Leave a comment on paragraph 30 0 Heather, S. & Horn, M. B. (2012). Classifying K–12 Blended Learning. Innosight Institute.

31 Leave a comment on paragraph 31 0 Afemann, U. (2002). „E-velopment“: Vor- und Nachteile des Internet für Ent­wick­lungsländer. In G. Schucher (Hrsg.), Asien und das Internet (S. 19–34). Hamburg.

32 Leave a comment on paragraph 32 0 Bruns, B. & Gajewski, P. (2002). Multimediales Lernen im Netz: Leitfaden für Entscheider und Planer. Berlin u.a.: Springer.

33 Leave a comment on paragraph 33 0 Chi, M. T. (2009). Active-Constructive-Interactive: A Conceptual Framework for Differentiating Learning Activities. Topics in Cognitive Science 1, 73–105.

34 Leave a comment on paragraph 34 0 Chi, M. T., Bassok, M., Lewis, M., Reimann, P. & Glaser, R. (1989). Self-Explanations: How Students Study and Use Examples in Learning to Solve Problems. Cognitive Science 13, 145–182.

35 Leave a comment on paragraph 35 0 Debela, N. W. (2014). E-Learning for economic development of Ethiopia. Abgerufen am 26. Februar 2014 von http://www.africanidea.org/E_learning.html.

36 Leave a comment on paragraph 36 0 Döring, N. (2002). Online-Lernen. In L. J. Issing & P. Klimsa (Hrsg.), Information und Lernen mit Multimedia und Internet. Lehrbuch für Studium und Praxis
(S. 247–264). Weinheim: Beltz.

37 Leave a comment on paragraph 37 0 Ebner, M. & Schön, S. (2010). Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologie. Bad Reichenhall: BIMS.

38 Leave a comment on paragraph 38 0 Ethiopian Civil Service University (Hrsg.) (2011). The Ethiopian context. Abgerufen am 12. März 2014 von http://www.ecsc.edu.et/index.php?option=com_content& view=article&id=43:the-ethiopian-context&catid=19:college-profile&Itemid=37.

39 Leave a comment on paragraph 39 0 Fischer, S., Raya, Y., Grünewald, L., Danzer, L., Dorrmann, K., Greiner-Köz, A. & Stibbe, C. (2014). Äthiopien – Kultur- und Bildungspolitik. (hrsg. vom Auswärtigen Amt) Abgerufen am 12. März 2014 von http://www.aus
waertiges-amt.de/DE/Aussenpolitik/Laender/Laenderinfos/Aethiopien/Kultur-UndBildungspolitik_node.html

40 Leave a comment on paragraph 40 0 Haug, S., Schmidt, M., Thillosen, A. & Wedekind, J. (2012). e-teaching.org eBook. Blended Learning.

41 Leave a comment on paragraph 41 0 Isaac, S., Hollow, D., Akoh, B. & Harper-Merrett, T. (2013). The eLearning Africa Report 201. Deutschland: ICWE.

42 Leave a comment on paragraph 42 0 Sauter, A., Sauter, W. & Bender, H. (2004). Blended Learning. Effiziente Integration von E-Learning und Präsenztraining. München: Luchterhand.

Source: http://2014.gmw-online.de/356/