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Dokumentations- und Austauschräume

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Alexandra Totter, Thomas Hermann
Der Einsatz von Blogs in der berufspraktischen
Ausbildung von Lehrpersonen

Zusammenfassung

1 Leave a comment on paragraph 1 0 Studierende an Pädagogischen Hochschulen verbringen einen wichtigen Teil ihrer Ausbildung zur Lehrperson in der berufspraktischen Ausbildung im Schulfeld. Damit die Betreuung durch Mentorinnen und Mentoren sowie der Austausch mit anderen Studierenden während der dezentral organisierten Praktikumsphasen aufrechterhalten werden können, sind neue Austausch­plattformen gefragt. Die Pädagogische Hochschule Zürich betrat in diesem Zusammenhang Neuland und startete ein Projekt, bei dem Blogs als multi­modale Kommunikationsumgebungen mit definierbaren Zugriffsrechten und Kommentarfunktionen für neue Formen von kollaborativem Lernen eingesetzt wurden. Der Beitrag stellt ein Projekt vor, bei dem 45 Studierende und vier Mentoren während drei Wochen Blogs als Dokumentations- und Austauschräume nutzten, mit dem Ziel, mögliche Szenarien für den Einsatz von Blogs in der berufspraktischen Ausbildung zu erkunden. Weiter werden die Ergebnisse einer explorativen Studie präsentiert, die die Erfahrungen und Einschätzungen der Studierenden zum Nutzen und der Nützlichkeit des Blogs für dieses Praktikum zeigen.

1    Einleitung

2 Leave a comment on paragraph 2 0 Im Hochschulkontext werden Blogs vermehrt als Werkzeug eingesetzt, um selbstorganisiertes und reflexives Lernen zu fördern (Bernhardt & Wolf, 2012; Buchem, Appelt, Kaiser, Schön & Ebner, 2011; Sim & Hew, 2010). Seit einigen Jahren werden Blogs auch in der berufspraktischen Ausbildung von Lehrpersonen genutzt (Deng & Yuen, 2009, 2012; Wopereis, Sloep & Poortman, 2010; Yang, 2009), um kollaboratives Lernen, Reflexion, Kommunikation und soziale Unterstützung zu begünstigen.

3 Leave a comment on paragraph 3 0 Die berufspraktische Ausbildung ist ein zentrales Element in der Ausbildung von Lehrpersonen und leistet einen wesentlichen Beitrag dazu, die Studierenden auf ihre Aufgaben als Lehrperson im Berufsfeld vorzubereiten (Hascher, 2012; Kreis & Staub, 2011). Sie thematisiert – an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis – sowohl stufen- als auch fächerübergreifende Inhalte. Der Auftrag der berufspraktischen Ausbildung ist eng verknüpft mit dem Berufsauftrag von Lehrpersonen (Heitzmann & Messner, 2001) und beschäftigt sich mit einer Reihe von Themen, wie z.B.

9 Leave a comment on paragraph 9 0 Allerdings zeigen Befunde der berufspraktischen Forschung in der Lehrerbildung auch Defizite (Hascher, 2012; Hobson, Ashby, Malderez & Tomlinson, 2009; Meyer & Kiel, 2014). Es kann zu mangelnder Kommunikation, Koordination und Kooperation zwischen Ausbildenden und Studierenden kommen. Unter anderem fühlen sich Studierende in ihrer berufspraktischen Ausbildung zu wenig emotional und psychologisch unterstützt (Hobson et al., 2009). Der Erwerb von handlungspraktischem Reflexionswissen gelingt nicht immer. Die kritische Reflexion der Studierenden bleibt mitunter an der Oberfläche oder entwickelt sich zur „Reflexion um ihrer selbst willen“ (Sundli, 2007).

10 Leave a comment on paragraph 10 0 Im Folgenden werden erste Ergebnisse eines Projektes vorgestellt, in dem das Potential von Blogs in der berufspraktischen Ausbildung über mehrere Praktika hinweg untersucht wird. Konkret wird in diesem Beitrag der Frage nachgegangen, wie angehende Lehrpersonen in ihrem ersten Praktikum, basierend auf der von den Mentoren vorgegebenen Einsatzszenarios, die Nutzung und die Nützlichkeit von Blogs einschätzen und was bei der Einführung von Blogs sowohl didaktisch als auch hinsichtlich der Arbeitsbelastung in diesem Setting beachtet werden muss, um Studierende zu gewinnen, diese Technologie zu nutzen. Zunächst wird ein Überblick über die Funktion und den Ablauf der berufspraktischen Ausbildung von Lehrpersonen an der Pädagogischen Hochschule Zürich (PH Zürich) gegeben. Anschliessend werden die Studie, die Einsatzszenarios, das zugrundeliegende theoretische Rahmenmodell zur Nutzung von Blogs sowie die Ergebnisse vorgestellt. Der Beitrag schliesst mit einem Fazit und Ausblick.

2    Berufspraktische Ausbildung von Lehrpersonen
an der PH Zürich

11 Leave a comment on paragraph 11 0 Die berufspraktische Ausbildung an der PH Zürich für Studierende der Primar­stufe ist ins reguläre Studium eingebettet. Dieses dauert drei Studienjahre bzw. sechs Semester (Pädagogische Hochschule Zürich, 2014). Im ersten und zweiten Semester finden die Module „Didaktisches Handeln und Denken 1 und 2“ statt, bei denen unter anderem an sieben Tagen pro Semester Praxisphasen in Schulen stattfinden.

12 Leave a comment on paragraph 12 0 Zudem absolvieren die Studierenden zwischen dem ersten und zweiten Semester das dreiwöchige Praktikum 1 an einer Primarschule. Dabei übernehmen je zwei Studierende in Absprache mit der Praxislehrperson Teile des Unterrichts in einer Klasse. Der Schwerpunkt des Praktikums 1 bildet die Gestaltung von darbietenden Unterrichtssequenzen.

13 Leave a comment on paragraph 13 0 Im weiteren Verlauf der berufspraktischen Ausbildung durchlaufen die Studie­ren­den im vierten Semester ein siebenwöchiges Quartalspraktikum, bei dem je zwei Studierende gemäss ihrem Fächerprofil den gesamten Unterricht einer Klasse übernehmen. Schwerpunkte bilden die Umsetzung ihrer Unter­richts­planungen, fachdidaktische Vertiefungen, Aspekte des fachspezifisch-päda­gogischen Coachings sowie verschiedene Formen der Zusammenarbeit und Um­setzungen von unterschiedlichen Lehr- und Lernformen.

14 Leave a comment on paragraph 14 0 Das Lernvikariat findet im fünften Zwischensemester statt und dauert mit Vor- und Nachbereitungszeit vier Wochen. Es ist das erste Element der berufspraktischen Ausbildung, das von den Studierenden in Eigenverantwortung ohne Begleitung einer Praxislehrperson absolviert wird. Indem sie den gesamten Unterricht in einer Klasse alleine übernehmen, erfahren die Studierenden die Auswirkungen ihres pädagogischen Handelns in einer mit ihrem künftigen Berufseinstieg vergleichbaren Situation und überprüfen ihren in der bisherigen Ausbildung entwickelten Lehrstiel und entfalten diesen weiter.

15 Leave a comment on paragraph 15 0 Das Schlusspraktikum findet im Zwischensemester nach dem sechsten Semester statt und bildet zusammen mit berufspraktischen Diplomprüfungslektionen und der Portfolioarbeit und -präsentation ihrer im Studium gemachten Kenntnisse und Erfahrungen den Abschluss der berufspraktischen Ausbildung. Die Studierenden übernehmen in der Regel allein während zwei Wochen den gesamten Unterricht. Schwerpunkte sind die im Verlaufe des Studiums erworbenen Professionskompetenzen, der spezifisch auf die jeweilige Klasse adaptierte Unterricht, die Klassenführung und die Vorbereitung auf den Berufseinstieg.

16 Leave a comment on paragraph 16 0 Eine wichtige Rolle in der berufspraktischen Ausbildung bilden die Begleit­personen. Dabei wird zwischen Mentorinnen und Mentoren und Praxis­lehr­personen unterschieden.

2.1   Mentorinnen und Mentoren

17 Leave a comment on paragraph 17 0 Mentorinnen und Mentoren sind Vertreter der PH Zürich, die Gruppen von 10 bis 14 Studierenden während ihrer gesamten berufspraktischen Ausbildung begleiten (Pädagogische Hochschule Zürich, 2014). Ihre Aufgabe ist es, die Praxis mit den Ausbildungsinhalten der systematischen Lehre zu verknüpfen (Heitzmann & Messner, 2001). Sie vermitteln Theorie zu didaktischen und päda­gogischen Themen in den Modulen „Didaktisch Handeln und Denken 1 und 2“, leiten Reflexionsgruppen, begleiten Vorbereitungsarbeiten für Praktika, hospitieren im Unterricht, betreuen die Portfolioarbeit der Studierenden und bewerten die schulpraktische Arbeit (Schüpbach, 2001).

2.2   Praxislehrpersonen

18 Leave a comment on paragraph 18 0 Die berufspraktische Ausbildung an der PH Zürich findet in enger Zusam­men­arbeit mit Schulen statt. Während der Praktika bilden erfahrene Lehrpersonen als Praxislehrpersonen die Studierenden in ihren Klassen aus. Sie begleiten und beraten die Studierenden beim Aufbau von professionsbezogenen Kompetenzen und tragen wesentlich zur Vorbereitung der Studierenden auf die Übernahme einer Schulklasse an der Primarschule bei (Kreis & Staub, 2011). Studierende können von Praxislehrpersonen auf vielfältige Art und Weise profitieren (Hobson, et al., 2009).

19 Leave a comment on paragraph 19 0 Trotz des engmaschigen Betreuungssystems zeigt die Forschung zur berufspraktischen Ausbildung auch Defizite auf. Die in der Einleitung erwähnten Probleme wie durch mangelhafte Kommunikation hervorgerufene geringe emotionale oder psychologische Unterstützung sind teilweise bedingt durch die geografisch grossräumige Verteilung der Studierenden während der Praktika. Ein direkter Kontakt mit Mentorinnen und Mentoren sowie Peers ist nur bedingt möglich.

20 Leave a comment on paragraph 20 0 Ein gemeinsam gestalteter und genutzter Blog soll als virtueller Dokumentations- und Austauschraum während der Praktika den erwähnten Defiziten und Problemen entgegenwirken.

3    Nutzung und Nützlichkeit von Blogs in der berufspraktischen Ausbildung

21 Leave a comment on paragraph 21 0 Die explorative Studie untersucht, wie angehende Lehrpersonen während eines dreiwöchigen Praktikums (Praktikum 1 an der PH Zürich) die von den Mentoren vorgegebenen Einsatzszenarios von Blogs ausführen und hinsichtlich Nutzung und Nützlichkeit einschätzen.

22 Leave a comment on paragraph 22 0 Die Ergebnisse liefern erste Information zur Erschliessung des Feldes für die berufspraktische Ausbildung an der PH Zürich. Es sollen kritische Aspekte identifiziert und Einsatzszenarios ausgewählt bzw. modifiziert werden, um den ersten Einsatz von Blogs in der berufspraktischen Ausbildung optimal zu gestalten.

3.1   Theoretisches Rahmenmodell

23 Leave a comment on paragraph 23 0 Für den Einsatz von Blogs in der berufspraktischen Ausbildung entwickelten Deng und Yuen (Deng & Yuen, 2007; Deng & Yuen, 2009, 2011) ein „model of educational affordance of blogs“. Sie sehen den Wert von Blogs im Bildungskontext in folgenden Bereichen:

  • 25 Leave a comment on paragraph 25 0
  • •   Selbstdarstellung (Self-expression): Studierende können ihre Erfahrungen dokumentieren, Gedanken publizieren und Emotionen in multimodaler Form ausdrücken mit Hilfe von Texten, Bildern, Audio- und Video­dateien.
  • 26 Leave a comment on paragraph 26 0
  • •   Selbstreflexion (Self-reflection): Durch das asynchrone Medium des Blogs haben die Studierenden mehr Zeit, ihre Überlegungen und Ideen zu strukturieren und durchzudenken. Sie müssen nicht unmittelbar und schnell reagieren.
  • 28 Leave a comment on paragraph 28 0
  • •   Soziale Interaktion (Social interaction): Durch das Kommentieren von Beiträgen durch Peers und Mentorinnen und Mentoren und das Verlinken von Blogs wird die soziale Interaktion zwischen Peers und Mentorinnen und Mentoren unterstützt. Blogs können die Bildung von professionellen Lern-Netzwerken fördern, in denen kollaboratives und kooperatives Lernen stattfindet.
  • 29 Leave a comment on paragraph 29 0
  • •   Reflexiver Dialog (Reflective dialogue): Durch das Schreiben von Kommentaren zu Beiträgen kann ein (öffentlicher) Diskurs zwischen Peers, Mentorinnen und Mentoren, Experten etc. im Sinne eines reflexiven Dialoges entstehen.

3.2    Untersuchungsdesign und Stichprobe

30 Leave a comment on paragraph 30 0 Basierend auf den Erkenntnissen und Ergebnissen des bisherigen Forschungs­standes zu Blogs (Buchem et al., 2011; Deng & Yuen, 2007; Jimoyiannis & Angelaina, 2012; Sim & Hew, 2010) in der berufspraktischen Ausbildung und den Anforderungen an die berufspraktische Ausbildung der PH Zürich wurden folgende Fragestellungen untersucht:

  • 33 Leave a comment on paragraph 33 0
  • •   Was muss bei didaktischen Einsatzszenarien und der Anwendung von Blogs in der berufspraktischen Ausbildung berücksichtigt werden?

34 Leave a comment on paragraph 34 0 An dem Projekt nahmen vier Mentoratsgruppen mit insgesamt 45 Studierenden teil (35 Frauen und 10 Männer). Drei Mentoratsgruppen bestanden aus je 12 Studierenden (Männer und Frauen gemischt) und eine Mentoratsgruppe bestand aus 9 Studierenden (nur Frauen). Die Studierenden waren auf mehrere Schulhäuser im Kanton Zürich verteilt. Zwei Studierende absolvierten jeweils gemeinsam das Praktikum in einer Klasse. Die Studierenden kannten sich alle persönlich. Sie wurden seit Beginn des Studiums von einem Mentor betreut und absolvierten gemeinsam Lehrveranstaltungen. Der Mentor besuchte mindestens einmal während des Praktikums die Studierenden an ihrer Praktikumsschule und beobachtete den Unterricht. Im Anschluss an den Besuch bzw. die Unterrichtsbeobachtung erfolgte eine Besprechung zwischen Mentor und Studentin bzw. Student.

35 Leave a comment on paragraph 35 0 Für das Projekt wurde für jede Mentoratsgruppe ein passwort-geschützter Gruppenblog eingerichtet, auf den die Studierenden und der Mentor Zugriff hatten. Die jeweiligen Blogs basierten auf der hochschulinternen aktuellen WordPress-Version als Blogfarm-Umgebung.

36 Leave a comment on paragraph 36 0 Das Alter der Studierenden variierte zwischen 19 und 35 Jahren. 80% der Studierenden waren zwischen 19 und 22 Jahre alt. 70% der Studierenden absolvierten eine Ausbildung in der Zielstufe Primarschule, 25% in der Zielstufe Sekundarschule und 5% in der Zielstufe Kindergarten/Unterstufe.

37 Leave a comment on paragraph 37 0 Gemeinsam mit den Mentoren wurden für das Projekt verschiedene Einsatz­szenarien entwickelt. Die Studierenden hatten die Aufgabe, während des dreiwöchigen Praktikums 1, ein bis drei Beiträge pro Woche in ihren jeweiligen Gruppenblogs zu posten.

38 Leave a comment on paragraph 38 0 Beiträge umfassten Unterrichtsvorbereitungen (sogenannte Verlaufsplanungen) des eigenen Unterrichts, Fragen zu Unterrichtssituationen, Reflexionen des eigenen Unterrichts, Vorstellung der Praktikumsklasse, Schilderungen von eindrücklichen, erfreulichen oder frustrierenden Erlebnissen, Unterrichtsmaterialien und -ideen und Informationen rund um das Praktikum 1 (z.B. Besuchsplanung).

39 Leave a comment on paragraph 39 0 Neben dem Erstellen von Beiträgen hatten die Studierenden zusätzlich die Auf­gabe, ein bis zwei Kommentare pro Woche zu posten. Dabei ging es um die Beantwortung von Fragen, dem Kommentieren von Beiträgen von Mit­studierenden, vor allem zu deren Planungen oder Reflexionen.

40 Leave a comment on paragraph 40 0 Beiträge und Kommentare wurden sowohl von Mentoren als auch Studierenden verfasst und umfassten neben Text auch Tabellen, Bilder und Videomaterial.

41 Leave a comment on paragraph 41 0 Als Datengrundlagen für diese Untersuchung dienten die Blogbeiträge und Kom­mentare der Studie­renden, wie während des dreiwöchigen Praktikums verfasst wurden. Zusätzlich wurden die Studierenden nach Ende des Praktikums 1 gebeten, an einer Online-Befragung teilzunehmen. Die Entwicklung des Fragebogens orientierte sich an der aktuellen Literatur (Chu, Kwan & Warning, 2012; Wopereis et al., 2010) und der Fragestellung der explorativen Studie.

3.3   Ergebnisse

42 Leave a comment on paragraph 42 0 Primäres Ziel der hier vorgestellten Studie war die Beantwortung der Frage­stellung: Wie bewerten die Studierenden die Nutzung und Nützlichkeit der von den Mentoren vorgegebenen Einsatzszenarien im Blog? Zusätzlich wurde noch eine allgemeine Frage zum Reflektieren im Praktikum gestellt. Weiter wurde das Nutzungsverhalten Studierender bezüglich Blogs vor und während des Praktikums erhoben.

43 Leave a comment on paragraph 43 0 Nutzung von Blogs vor dem Praktikum 1

44 Leave a comment on paragraph 44 0 Von den insgesamt 40 Studierenden, die an der Online-Befragung mitmachten, hatten acht Studierende vor dem Projekt bereits einen eigenen Blog (20%), 32 hatten keinen Blog (80%). Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Studierenden vor dem Praktikum 1 kaum eigene Blogbeiträge und Kommentare in andere Blogs schrieben, und auch kaum Kommentare zu ihren eigenen Blogs erhielten. Bezüglich Lesen gaben die Studierenden an, dass sie im Durchschnitt einmal im Monat oder weniger andere Blogbeiträge und Kommentare in anderen Blogs lasen.

45 Leave a comment on paragraph 45 0 Nutzung von Blogs während des Praktikums 1

46 Leave a comment on paragraph 46 0 Die 45 Studierenden verfassten während der drei Wochen des Praktikums 1 insgesamt 183 Beiträge und 139 Kommentare. Die Mentoren posteten 23 Beiträge und 29 Kommentare.

47 Leave a comment on paragraph 47 0 Die Beiträge wurden auch einer ersten thematischen Analyse unterzogen. Von den 183 Beiträgen enthielten 143 Beiträge reflexive Passagen. In 88 Beiträgen wurden 88 Verlaufsplanungen gepostet. In 87 Fällen beschrieben die Beiträge Emotionen. In 75 Beiträgen wurden Fragen gestellt. In 27 Fällen wurde Unter­richtsmaterial gepostet. Zu beachten ist, dass in einem Beitrag gemäss den Einsatz­szenarien verschiedene Themen behandelt werden konnten.

48 Leave a comment on paragraph 48 0 Neben der Auszählung der tatsächlich verfassten Beiträge und Kommentare wurden die Studierenden gebeten, anzugeben, wie häufig Sie in den Blogs lasen.

49 Leave a comment on paragraph 49 0 Über die vier Mentoratsgruppen hinweg verfassten die Studierenden durchschnittlich während der drei Wochen des Praktikums vier Beiträge und drei Kommentare (Minimum=0; Maximum=9 Beiträge und Kommentare).

50 Leave a comment on paragraph 50 0 Im Durchschnitt lasen die Studierende ein- bis zweimal pro Woche die Blogbeiträge und Kommentare ihrer Mitstudierenden. Die eigenen Beiträge lasen die Studierenden einmal alle zwei Wochen.

51 Leave a comment on paragraph 51 0 Nützlichkeit von Blogs während des Praktikums 1

52 Leave a comment on paragraph 52 0 Die Studierenden wurden gebeten, die Nützlichkeit von Blogs während des Praktikums hinsichtlich folgender Aspekte zu bewerten:

58 Leave a comment on paragraph 58 0 Die Studierenden bewerteten mittels einer vierteiligen Antwortskala, wie sehr sie den Aussagen zustimmten (stimme überhaupt nicht zu=1, stimme eher nicht zu=2, stimme eher zu=3, stimme voll und ganz zu=4).

59 Leave a comment on paragraph 59 0 Allgemein wurde die Nützlichkeit von Beiträgen und Kommentaren im Praktikum 1 wie folgt bewertet (Tabelle 1): Die Studierenden stimmten zu, dass die Kommentare des Mentors nützlich waren (MW=2.85, SD=.834). Ebenfalls als nützlich stuften sie die Beiträge des Mentors (MW=2.78, SD=.920) und die Kommentare der Mitstudierenden ein (MW=2.73, SD=.816). Hingegen hielten die Studierenden die Beiträge der Mitstudierenden für eher weniger nützlich (MW=2.45, SD=.876).

60 Leave a comment on paragraph 60 0 Vergleicht man die allgemeine Nützlichkeit, so zeigte sich folgender statistisch signifikante Unterschied: Studierende bewerteten die Kommentare der Mentoren statistisch signifikant nützlicher als die Kommentare ihrer Mitstudierenden (Wilcoxon-Test für nicht normalverteilte Daten, p=.007). Bezüglich der Beiträge zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied.

61 Leave a comment on paragraph 61 0 Tabelle 1:    Mittelwert und Standardabweichung der Bewertung der Nützlichkeit von Blogs – allgemein

62 Leave a comment on paragraph 62 0 Nützlichkeit allgemein

65 Leave a comment on paragraph 65 0 Kommentare meines Mentors zu meinen Beiträgen während des „Praktikum 1“ waren für mich nützlich.

68 Leave a comment on paragraph 68 0 Beiträge meines Mentors während des „Praktikum 1“ waren für mich nützlich.

71 Leave a comment on paragraph 71 0 Kommentare meiner Mitstudierenden zu meinen Beiträgen während des „Praktikum 1“ waren für mich nützlich.

74 Leave a comment on paragraph 74 0 Beiträge meiner Mitstudierenden während des „Praktikum 1“ waren für mich nützlich.

78 Leave a comment on paragraph 78 0 Anmerkung: N=40, Antwortskala – stimme überhaupt nicht zu=1, stimme eher nicht zu=2, stimme eher zu=3, stimme voll und ganz zu=4

79 Leave a comment on paragraph 79 0 Die Nützlichkeit, Erfahrungen zu dokumentieren, zu reflektieren und etwas von Mitstudierenden mitzubekommen wurde folgendermassen bewertet. Tabelle 2 zeigt, dass die Studierenden „etwas über die Erfahrungen ihrer Mit­studierenden während des Praktikums mitzubekommen“ als am nützlichsten bewerteten (MW=3.20, SD=.911). Die Zustimmung bezüglich der Nütz­lich­keit „Erfahrungen zu dokumentieren“ lag ebenfalls über dem theoretischen Mittel­wert von 2.5 (MW=2.7, SD=.883). Weniger nützlich wurde von den Studie­renden die Möglichkeit bewertet, „über Erfahrungen im Praktikum zu reflektieren“ (MW=2.63, SD=.979).

80 Leave a comment on paragraph 80 0 Tabelle 2:    Mittelwert und Standardabweichung der Bewertung der Nützlichkeit von Blogs – Erfahrungen dokumentieren, reflektieren, von Mitstudierenden mitbekommen

84 Leave a comment on paragraph 84 0 Für mich war es nützlich, etwas über die Erfahrungen meiner Mit­studierenden während des „Praktikum 1“ mittels Blog mitzubekommen.

87 Leave a comment on paragraph 87 0 Für mich war es nützlich, meine Erfahrungen während des „Praktikum 1“ mittels Blog zu dokumentieren.

90 Leave a comment on paragraph 90 0 Für mich war es nützlich, über Erfahrungen während des „Praktikum 1“ mittels Blog zu reflektieren.

94 Leave a comment on paragraph 94 0 Anmerkung: N=40, Antwortskala – stimme überhaupt nicht zu=1, stimme eher nicht zu=2, stimme eher zu=3, stimme voll und ganz zu=4

95 Leave a comment on paragraph 95 0 Bezüglich der Nützlichkeit „Austauschen von …“ (siehe Tabelle 3) wurde der Austausch von praktischer Unterrichtserfahrung während des Praktikums von den Studierenden am nützlichsten bewertet (MW=2.83, SD=.903), gefolgt von Informationsaustausch (MW=2.60, SD=.928). Weniger nützlich wurde die Möglichkeit bewertet, Unterrichtsmaterial auszutauschen (MW=2.35, SD=.802).

96 Leave a comment on paragraph 96 0 Tabelle 3:    Mittelwert und Standardabweichung der Bewertung der Nützlichkeit von Blogs – etwas auszutauschen

97 Leave a comment on paragraph 97 0 Austauschen von …

100 Leave a comment on paragraph 100 0 Für mich war es nützlich, praktische Unterrichtserfahrung während des „Praktikum 1“ mittels Blog auszutauschen.

103 Leave a comment on paragraph 103 0 Für mich war es nützlich, Informationen während des „Praktikum 1“ mittels Blog auszutauschen.

106 Leave a comment on paragraph 106 0 Für mich war es nützlich, Unterrichtsmaterial während des „Praktikum 1“ mittels Blog auszutauschen.

110 Leave a comment on paragraph 110 0 Anmerkung: N=40, Antwortskala – stimme überhaupt nicht zu=1, stimme eher nicht zu=2, stimme eher zu=3, stimme voll und ganz zu=4

111 Leave a comment on paragraph 111 0 Ebenfalls über dem theoretischen Mittelwert bewerteten die Studierenden die Nützlichkeit, über Stimmungen und Gefühle während des Praktikums zu berichten (MW=2.60, SD=1.008). Weniger nützlich war es für die Studierenden, sich gegenseitig mittels Blog zu unterstützten (MW=2.43, SD=.903, Tabelle 4).

112 Leave a comment on paragraph 112 0 Tabelle 4:    Mittelwerte und Standardabweichung der Bewertung der Nützlichkeit von Blogs – Affekte und Unterstützung

113 Leave a comment on paragraph 113 0 Affekt und Unterstützung

116 Leave a comment on paragraph 116 0 Für mich war es nützlich, über Stimmungen und Gefühle (Erfreuliches, Frustrationen) während des „Praktikum 1“ mittels Blog zu berichten.

119 Leave a comment on paragraph 119 0 Für mich war es nützlich, sich gegenseitig während des „Praktikum 1“ mittels Blog zu unterstützen.

123 Leave a comment on paragraph 123 0 Anmerkung: N=40, Antwortskala – stimme überhaupt nicht zu=1, stimme eher nicht zu=2, stimme eher zu=3, stimme voll und ganz zu=4

124 Leave a comment on paragraph 124 0 Einstellung zum Reflektieren im Praktikum

125 Leave a comment on paragraph 125 0 Auf allgemeiner Ebene stimmten die Studierenden mehr oder weniger voll und ganz zu, dass es sinnvoll ist, über Erfahrungen im Praktikum zu reflektieren (MW=3.83, SD=.446).

126 Leave a comment on paragraph 126 0 Bezüglich der Einschätzung der Nützlichkeit für sie persönlich stimmten die Studierenden eher weniger zu, dass es für sie persönlich nützlich war, über Erfahrungen während des Praktikums mittels Blog zu reflektieren (MW=2.63, SD=.979).

127 Leave a comment on paragraph 127 0 Faktoren, die die Teilnahme am Blog minderten

128 Leave a comment on paragraph 128 0 Wie aus Tabelle 5 hervorgeht, minderten folgende Faktoren die Teilnahme am Bloggen. Studierende stimmten am ehesten zu, dass sie genug Austausch mit ihren Mitstudierenden (MW=3.20, SD=.732) und Unterstützung durch ihre Mitstudierenden (MW=3.08, SD=.859) ausserhalb des Blogs, direkt an der Praktikumsschule hatten.

129 Leave a comment on paragraph 129 0 Weniger mindernden Einfluss hatten die Faktoren „Zeit“ (MW=2.60, SD=.871) und die „Bevorzugung anderer Medien, um sich mit Mitstudierenden auszutauschen“ (MW=2.58, SD=.958).

130 Leave a comment on paragraph 130 0 Tabelle 5:    Mittelwerte und Standardabweichung der Faktoren, die die Teilnahme am Bloggen beeinflussen

133 Leave a comment on paragraph 133 0 Ich hatte genug Austausch mit meinen Mitstudierenden ausserhalb des Blogs, direkt an der Praktikumsschule.

136 Leave a comment on paragraph 136 0 Ich hatte genug Unterstützung durch meine Mitstudierenden ausserhalb des Blogs, direkt an der Praktikumsschule.

139 Leave a comment on paragraph 139 0 Ich hatte zu wenig Zeit, um Beiträge zu schreiben.

142 Leave a comment on paragraph 142 0 Ich bevorzuge den Einsatz anderer Medien, um mich mit meinen Mitstudierenden auszutauschen.

145 Leave a comment on paragraph 145 0 Ich wusste nicht, was ich in meinen Beiträgen schreiben soll.

148 Leave a comment on paragraph 148 0 Ich ziehe es vor, anstelle des Gruppenblogs meinen eigenen Blog oder mein eigenes (Lern-)Journal zu schreiben.

151 Leave a comment on paragraph 151 0 Ich fühlte mich nicht wohl, im Blog meine Erfahrungen und Gefühle mit anderen zu teilen.

154 Leave a comment on paragraph 154 0 Ich hatte nur eingeschränkten Internetzugang.

157 Leave a comment on paragraph 157 0 Zuwenig Mitstudierende schrieben Beiträge im Blog.

161 Leave a comment on paragraph 161 0 Anmerkung: N=40, Antwortskala – stimme überhaupt nicht zu=1, stimme eher nicht zu=2, stimme eher zu=3, stimme voll und ganz zu=4

162 Leave a comment on paragraph 162 0 Obwohl in der Literatur immer wieder darauf hingewiesen wird, dass Blogs die Reflexionsfähigkeit von Studierenden unterstützen und fördern (Bernhardt & Wolf, 2012; Chu et al., 2012; Wopereis et al., 2010), konnten die Ergebnisse der Studie diese Aussage noch nicht bestätigen. Allgemein wurde Reflexion von den Studierenden als wichtiger Bestandteil des Praktikums angesehen. Für sich selbst sahen sie allerdings Blogs nur bedingt nützlich als Tool zur Selbst­reflexion bzw. zum reflexiven Dialog im Sinne des „model of educational affordance of blogs“ (Deng & Yuen, 2011).

163 Leave a comment on paragraph 163 0 Wie schon in anderen Studien (Chu et al. 2012; Deng & Yuen, 2012) sahen Studierende, die erstmals einen Blog im Praktikum verwendeten, die Nützlichkeit von Blogs vor allem darin, einen virtuellen Raum zur Selbstdarstellung und zur sozialen Interaktion zu haben. Folgende Aspekte standen dabei im Vordergrund:

4   Fazit und Ausblick

169 Leave a comment on paragraph 169 0 Basierend auf den explorativen Ergebnissen der Studie zum Einsatz von Blogs im Praktikum 1 an der PH Zürich konnten erste Erfahrungen gesammelt werden, was bei Anwendungsmöglichkeiten und didaktischen Einsatzszenarios für einen erfolgreichen erstmaligen Einsatz bzw. bei der Einführung von Blogging-Tools berücksichtigt werden sollten. Das Praktikum 1 ist für Studierende mit einem hohen zeitlichen Aufwand verbunden (Unterrichtseinheiten planen, dokumentieren, durchführen etc.). Beitrags- und Kommentaraufträge im Rahmen der Blogtätigkeit sollten daher nicht mehr als ein bis zwei Aufträge pro Woche umfassen. Studierende schätzen primär den Blog als Raum für soziale Interaktion. Im Austausch darüber, wie das Praktikum erlebt wird, welche Erfahrungen gemacht werden, erhalten Studierende sowohl vom Mentor als auch von den Mitstudierenden emotionale und psychische Unterstützung während des Praktikums.

170 Leave a comment on paragraph 170 0 Blogs werden nicht per se als Reflexionstool wahrgenommen. Soll die Refle­xions­fähigkeit der Studierenden gefördert werden, so sollte dies durch einen dem Praktikum bzw. dem Blogeinsatz vorangehenden Workshop angeleitet werden. Verschiedene Formen reflexiven Schreibens können vorgestellt werden, aber auch thematische Hinweise, worauf der Fokus der Reflexion gelegt werden könnte, erleichtern den Einstieg in die Reflexion.

171 Leave a comment on paragraph 171 2 Das vorgestellte Projekt steht im Zusammenhang mit einer vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Studie der Pädagogischen Hochschule Schwyz (Leading House), der PH Zürich und der Universität Bern. Im weiteren Verlauf der berufspraktischen Ausbildung soll dabei das Potenzial des Bloggens für die Bewältigung von Stress während der Praktika von angehenden Lehrpersonen und Ärzten/-innen untersucht werden. Diesbezügliche Resultate werden ab Mitte 2015 zur Verfügung stehen.

Literatur

172 Leave a comment on paragraph 172 0 Bernhardt, T. & Wolf, K. D. (2012). Akzeptanz und Nutzungsintensität von Blogs als Lernmedium in Onlinekursen. In G. S. Csanyi, F. Reichl & A. Steiner (Hrsg.), Digitale Medien – Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre (S. 141–152). Münster: Waxmann.

173 Leave a comment on paragraph 173 0 Buchem, I., Appelt, R., Kaiser, S., Schön, S. & Ebner, M. (2011). Blogging und Microblogging: Anwendungsmöglichkeiten im Bildungskontext. In M. Ebner & S. Schön (Hrsg.), Lehrbuch für Lernen und Lehren mit Technologien. Berlin: epubli. Online: http://l3t.tugraz.at/index.php/LehrbuchEbner10/article/download/ 63/69.

174 Leave a comment on paragraph 174 0 Chu, S. K. W., Kwan, A. C. M. & Warning, P. (2012). Blogging for Information Management, Learning, and Social Support during Internship. Educational Technology & Society, 15(2), 168–178.

175 Leave a comment on paragraph 175 0 Deng, L. & Yuen, H. K. (2007). Exploring the role of weblogs in supporting learning communities: An integrative approach. Paper presented at the ascilite: ICT: Providing choices for learners and learning, Singapore.

176 Leave a comment on paragraph 176 0 Deng, L. & Yuen, H. K. (2009). Value of Blogs in Preservice Teacher Education. Paper presented at the 17th International Conference on Computers in Education, Hong Kong.

177 Leave a comment on paragraph 177 0 Deng, L. & Yuen, H. K. (2011). Towards a framework for educational affordances of blogs. Computers & Education, 56, 441–451.

178 Leave a comment on paragraph 178 0 Deng, L. & Yuen, H. K. (2012). Understanding student perceptions and motivation towards academic blogs: An exploratory study. Australasian Journal of Educational Technology, 28(1), 48–66.

179 Leave a comment on paragraph 179 0 Hascher, T. (2012). Lernfeld Praktikum – Evidenzbasierte Entwicklungen in der Lehrer/innenbildung. Zeitschrift für Bildungsforschung, 2(2), 109–129.

180 Leave a comment on paragraph 180 0 Heitzmann, A. & Messner, H. (2001). Die berufspraktische Ausbildung von Lehrpersonen. Beiträge zur Lehrerbildung 19(1), 5–16.

181 Leave a comment on paragraph 181 0 Hobson, A. J., Ashby, P., Malderez, A. & Tomlinson, P. D. (2009). Mentoring beginning teachers: What we know and what we don’t. Teaching and Teacher Education, 25(1), 207–216.

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Source: http://2014.gmw-online.de/187/